Sinfonie-Orchester Tempelhof
 Rückblick 2008

                                                         Resümee

Ein arbeitsreiches Jahr 2008 liegt hinter uns. Die Programme der Konzerte sahen dieses Jahr wie folgt aus:

 

            Sommerkonzerte

                J.Brahms:           Serenade Nr.1 D-Dur op.11

                G.F.Händel:        Concerto grosso IV  op.6, Nr.4

                A.Rosetti:           Partita in F-Dur für Bläser

 

 

            Winterkonzerte

                L.v.Beethoven:     Christus am Ölberg (Ouvertüre)

                G.Puccini:            Messa di Gloria (mit VOX PASORIS,dem Chor der 

                                         Gemeinde “Vom Guten Hirten”)

                L.v.Beethoven:     Klavierkonzert Nr.3  c-moll  op. 37

 

 

Eine Bitte haben wir an die Besucher unserer Konzerte und auch an die Orchestermitglieder:

Falls jemand Fotos während der Weihnachtskonzerte gemacht hat und uns diese für die Orchester-Home-Page zur Verfügung stellen möchte oder vielleicht sogar einen schriftlichen Beitrag hat, oder konstruktive Kritik äußern möchte:
Bitte alles an unseren Webmaster schicken !

 

 

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               Sommerkonzerte 2008  -  ein Rückblick
 

Unsere Sommerkonzerte fanden am Samstag, dem 12. Juli in der Zufluchtskirchengemeinde in Spandau und am Sonntag, dem 13. Juli in unserer "Heimat", der ASKA in Tempelhof, statt.


Die intensive Probenarbeit, die den Konzerten vorausgegangen ist, hatte sich offensichtlich gelohnt, denn sowohl in Spandau als auch in Tempelhof erhielten wir lang andauernden Applaus, der sogar von gelegentlichen und freundlich gemeinten Pfiffen verstärkt wurde! Aber es ist ja auch kein Wunder, denn unser Hauptwerk, die Serenade Nr. 1 D-Dur op.11 von Johannes Brahms ist schon ein tolles Werk dieses Komponisten !


Großen Zuspruch fanden auch die Partita in F-Dur von A. Rosetti für Bläser, die sich ordentlich in´s Zeug legen mußten und viel Luft für dieses Stück brauchten. Aber das Publikum belohnte diese Anstrengung mit entsprechendem Applaus und dann waren ja erst einmal die Streicher mit dem Concerto grosso IV op. 6 Nr. 4 von Händel an der Reihe und unsere Bläsergruppe konnte sich für den Brahms erholen.


Rückblickend sind uns alle Stücke sehr gut gelungen, so daß sich ein großer Teil der Musiker am Sonntagabend nach dem Konzert eine besondere Entspannung gönnte.....(Siehe weiter unten)


Unser Dank geht an das großartige Publikum in der Zufluchtskirchengemeinde, der Askanischen Oberschule sowie an alle Beteiligten! Weiterhin möchten wir uns auch ganz besonders herzlich bei der Gärtnerei des Bezirks Tempelhof-Schöneberg für den Blumenschmuck der Bühne und die damit verbundene langjährige Unterstützung bedanken!


Einen Flyer der Sommerkonzerte können Sie sich hier

 

 

Ein paar Bilder vom gemütlichen Zusammensein nach dem Konzert sind in der Bildergalerie zu sehen. 

 

 

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              Weihnachtskonzerte 2008 - ein Rückblick

Unsere Weihnachtskonzerte fanden am Samstag, dem 13. Dezember in der Ev. Kirchengemeinde Grunewald in Wilmersdorf und am Sonntag, dem 14. Dezember in der Kath. Kirchengemeinde "Vom Guten Hirten" in Marienfelde statt.

Das Orchester dankt besonders den auf dem folgenden Foto abgebildeten Personen, die Dank Ihrer unermüdlichen Bemühungen, einen solchen Erfolg möglich machten!
 

       
          Dirigent, Konzertmeisterin und Solist: Vadim Chaimovich

 

 

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Wir bedanken uns für die folgenden Worte zu unseren Konzerten bei Herrn Richter-Reichhelm Senior:

Am Wochenende des 3.Advent vereinigten sich das Sinfonie Orchester Tempelhof und der Kirchenchor der Kath. Gemeinde „Vom Guten Hirten“ VOX PASTORIS“ zu einem zunächst ungewöhnlich anmutenden Programm.

Aber warum sollte man nicht am Fest des Kindes in der Krippe den Beginn der Erdenlaufbahn Gottes konfrontieren mit deren Ende, das mit dem Judaskuss in Gethsemane hereinbricht ? Und schließlich ist in der Messe nach kath. Verständnis in der Wandlung von Brot und Wein der erhöhte Herr als Erlöser selbst anwesend.

Dieses Mysterium ( „et incarnatus est“) wird darum auch in vielen Messkompositionen zum musikalischen Höhepunkt. So auch mit einem plötzlichen Registerwechsel in der Messa di Gloria von Puccini. Dieses selten aufgeführte Frühwerk des Opernkomponisten sprengt indes mit seinen Dimensionen (Länge, Besetzung mit großem Orchester) die Verwendungs-möglichkeit im Gottesdienst:

Es drängt in den Konzertsaal ebenso wie Beethovens Oratorium „Christus am Ölberg“ op.84, dessen Introduktion die beiden Konzerte eröffnete. Am 5.April 1803 wurde es in Wien uraufgeführt – in derselben Akademie wie sein 3. Klavierkonzert op.37, das der Komponist selbst als Solist vorstellte.

Man darf wohl vermuten, dass es damals ebensolche Begeisterungsstürme auslöste wie in den beiden Kirchenkonzerten in Grunewald und Marienfelde, in denen der junge, mehrfach ausgezeichnete litauische Pianist Vadim Chaimovich nicht nur virtuos brillierte, sondern in schönster Harmonie mit dem SOT unter Mathis Richter-Reichhelm die musikalischen Tiefen dieses Werkes auslotete. Der nicht enden wollende Applaus wurde mit Zugaben belohnt.

Höchstes Lob verdient aber auch das Orchester, das klangschön und technisch äußerst sicher agierte und vergessen ließ, dass sich hier Musikliebhaber versammelt haben, die nach oft aufreibender Berufstätigkeit konzentrierte Probenarbeit geleistet hatten, um ein solches Interpretationsniveau zu erreichen.

Im zweiten Teil (Puccini) übernahm der Chorleiter, Dr. Gerhard Jas, die Stabführung. Er hatte den Chor, für den dieselben Arbeitsbedingungen gelten wie für das Orchester, gut vorbereitet. Der Klang war kraftvoll und homogen, die Höhen, oft unterstützt von Holzbläsern und Geigen, wurden erstaunlich gut gemeistert, wie so manche kompositorische Tücke.

Den südländischen Charme dieser Messe, den Dr.Jas in seinen Ausführungen im Programmheft herausstreicht, vermochte er mit seinem trefflichen Chor durchaus Klang werden zu lassen.

Die beiden Solisten, Sebastian Lipp (Tenor) und Thomas Heiß (Bass) bestachen durch angenehmes Timbre, gute Artikulation und beseelten Vortrag. Mit Recht erhielten sie starken Sonderapplaus. Im übrigen schien der herzliche Beifall des Publikums in beiden Konzerten zu signalisieren, dass diese erfolgreiche Kooperation nicht die letzte gewesen sein möge.

Dem kann ich mich nur uneingeschränkt anschließen. Wie wäre es z.B. mit dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms ?

Joachim Richter-Reichhelm

 

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Unser Solist Vadim Chaimovich hat uns nach dem Konzert einen Gruß geschickt, den Sie hier nachlesen können. Außerdem können Sie ihn auf seiner Internet-Seite besuchen.

 



 

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